capital [ A ] architects

Mittwoch, 21. August 2013

ZEVA Fuel Gauge Driver Plus

Diesem wundersamen Teil möchte ich hier eine zusätzliche Diskussion-Plattform widmen, ich wäre dankbar für Eure Anregungen, Erfahrungen & Meinungen.
Letztendlich habe ich für die Umrüstung des Drehzahlmessers und den FGD auch einen Haufen Geld bezahlt, wäre ja schade, wenn wir es nicht gemeinsam zum Laufen bringen würden.

Den Drehzahlmesser haben wir wie erwähnt jetzt auf elektronischen Betrieb professionell umbauen lassen. Es ist jetzt eigentlich ein programmierbarer Tacho für die unterschiedlichsten Betriebsarten und unterschiedliche Zylinderanzahl (von daher kommt mir die Notwendigkeit eines Wandlers eigentlich unnötig vor), hier einmal die entsprechende Anleitung:

click to enlarge

Die Kreisels wissen jedoch derzeit nicht wie Sie Drehzahlmesser an die Pin 5 des Fuel Gauge Drivers anschließen sollen, das wäre hier dargestellt:

click to enlarge

Hier auch die ganze Installations-Anleitung:
http://www.evworks.com.au/store/datasheets/Fuel%20Gauge%20Driver%20Plus%20-%20Manual.pdf

Alle Tipps und Hilfen sind willkommen, Vehikelfranz Vorschlag mit dem Drehzahlwandler wird auch weiter überprüft - wie gesagt die "fall back"- Variante ist die "Filetierung" eines analogen Amperemeters 0-600A mit 240°-Skala.

Kommentare:

  1. Das Problem ist nicht die Taktrate sondern die Spannung der Takte! Vielleicht habe ich mich da nicht klar genug ausgedrückt.
    Der FGD liefert an Pin5 vermutlich ein Rechteck mit 12V. (womöglich nur 5V ???????)
    Wenn der Drehzahlmesser aber einer ist, der an einer Zündspule angeschlossen werden soll, dann
    reagiert der auf Impulse in der Größenordnung von ca.100V. Vielleicht ist da irgendwo ein Elektroniker mit Oszi und Frequenzgenerator
    in der Nähe, der da auch mal ein paar Volt mehr in den Drehzahlmesser einspeisen kann
    um zu sehen ab wann der zuverlässig arbeitet.

    letztendlich brauchst Du so ein Teil:

    http://www.zmm-electronic.de/products/de/Signalwandler/Zuendsignalsimulator.html

    ....oder einen anderen Drehzahlmesser......

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    1. So wie es aussieht gibt es aftermarket eben nur diese Anzeige-Instrumente, in den USA von gaugeguys.com, in UK von caigauge.com (baugleich), egal ob für Cobra, Triumph, MG; es ist immer dasselbe Innenleben für "Smith"-Instrumente Replikas. Bei mir wurde eben dieses Innenleben in den alten DZM integriert (drum auch teurer).
      Da das Teil laut Beschreibung auch für (ältere) Diesel-Fahrzeuge gedacht ist, sollte es auch ohne hohe Ströme aus einer Zündspule auskommen (die es ja bei Diesel-KFZ nicht gibt).

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  2. Der Takt geht aus dem Zeva FGD raus und direkt zum Drehzahlmesser auf dessen Takteingang.
    Das ist ein simples Rechtecksignal mit 2 oder
    3 Impulsen pro Umdrehung je nach Zylinderzahl.
    beim Vierzylinder sind 1000 U/min = 33Hz,
    beim Sechszylinder 50Hz. Das muss halt dann an DZM und FGD gleich eingestellt sein auf 4 oder 6 Zylinder. dann muss nur noch die Spannung passen, das kann ich halt aus der Ferne nicht beurteilen.

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    1. naja, es steht "operating voltage 11-17V DC" und Anschlussmöglichkeit an ECU (engine control unit), somit ja auch 12V.
      Wahrscheinlich ist das White/black Kabel für Anschluss an die Zündspule (coil), das Red/blue an ein 12V Steuergerät... leider ist der DZM 250km von mir weg, da kann ich nicht eben kurz mal nachsehen und ausprobieren... :-(

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  3. ......da habe ich mal wieder losgeschrieben
    bevor ich die Anleitungen gelesen habe....

    Das sollte doch zusammenpassen!
    Der DZM kann ja beides, Unterbrecher und
    Steuergerät, das ist nur ein bisschen verwirrend beschrieben.

    Stells einfach mal auf 6-Zylinder,(3p/rev)
    sonst zuckts bei sehr kleinen Strömen (<50A)
    eventuell später auch mal 8-Zylinder testen.

    FGD: 3p/rev: Schalter1 off Schalter2 on

    DZM: 3p/rev: 00100001 (Schalter8 immer1)
    Die Takte gehen entweder bei red/blue (3)
    oder bei white/black (4) rein.

    einfach testen, wo es besser anzeigt.
    (das ist schlecht formuliert, welcher Eingang
    denn nun der empfindlichere ist.....)

    Viel Erfolg!
    Franz

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    1. Ja, so habe ich mir das auch gedacht und Markus Kreisel auch so mitgeteilt (das Auto ist ja nicht bei mir)... sollte doch eigentlich funzen... mal sehen.
      Ansonsten habe ich eine "fall back" Lösung gefunden, mit der ich leben könnte: es gibt vom Messgerätehersteller WEIGEL eine Produktlinie mit runden (!!!) Analogmessgeräten mit Schrittmotor mit Skala von 0 bis max 300°, sogar mit Durchmesser 101mm, wie mein Drehzahlmesser!
      Die kann man auf Sonderwunsch entsprechend parametrieren lassen, also in meinem Fall 270° Skala mit 0-700A (mit Shunt), angelehnt an die Skala des alten Drehzahlmessers, Skalenscheibe/Ziffernblatt und Zeiger austauschen gegen die entsprechenden Teile vom TR6-Drehzahlmesser - und schon sollte alles fertig sein, ein klassisches Amperemeter ohne Firlefanz und ohne angelegter Dauerspannung (braucht der FGD nämlich), den FGD gibt's dann demnächst von mir in der Bucht!

      Sicher auch für andere Oldie-Umrüster interessant:

      Siehe hier: http://www.weigel-messgeraete.de/Produkte/DEUTSCH/Betriebsanleitungen/Schrittmotoranzeigen/BA_LSSM3.pdf

      Sobald ich morgen den Preis für das Teil habe, werde ich Details dazu hier posten.

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    2. Ich hab einen Preis von der ital. Firma Revalco, die das baugleiche runde Analoginstrument mit Schrittmotor für Schiffe anbietet im Netz gefunden.
      Demnach kostet ein Amperemeter 0-1200A in Standardausführung mit 240° Skala schon heisse 882,00Eur netto - Mit meinen Sonderwünschen sicher noch mehr, also wird das wohl auch nix!

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  4. Das muss einfach funktionieren!
    Sonst ist eines der Teile nicht in Ordnung.

    >>>> Oszilloskop>>>>Signale anschauen!!!!!

    Das ZEVA FGD braucht die Dauerspannung übrigens nur, um sich die Werte "merken" zu können.

    Wobei das für die Ampere-Anzeige nicht nötig ist. Die Restenergie (Tankuhr) kann das EMUS
    viel besser und genauer anzeigen.

    Das alles ist eigentlich eine sehr einfache
    Angelegenheit. Die blaue "Spule" wo die Leitung durchgeht ist ein Stromwandler der
    Firma LEM. der Wandelt das Magnetfeld des Drahtes in eine Spannung. aus dieser Spannung erzeugt der Prozessor einen
    Takt mit 50Hz je 100A (bei 6Zyl)was dann
    vom DZM entsprechend angezeigt wird.

    .....Alles simpel und billig.......

    Ich habs bei meiner "Franzbox" genau so gemacht, und das funktioniert wunderbar.
    Allerdings mit LCD-Display und Konfiguration per Menuestruktur.Etwas luxuriöser halt....
    "Wühle" ich einfach mal durch meinen Blog.
    Da sieht man das alles in Funktion.


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    1. Hey Franz, vielen Dank für die super Unterstützung von Dir, ich habe mal alles an EV-Cars zu den Kreisels weitergeleitet, wird schon werden.
      Ich bin schon leicht nervös, weil ich dann im September zuerst auf Urlaub, dann 2 Wochen Weiterbildung als Architekt bin, also erst wieder im Oktober dazu komme mich um den TR6 zu kümmern...
      ...und dann steht auch der TÜV und Endabnahmetermin bei der Landesfahrzeugprüfstelle schon an, den wir bereits mehrfach verschoben haben.

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  5. Das kriegen die sicher hin.........
    Ich fasse es trotzdem nochmal zusammen:

    Die alles entscheidende Frage ist ganz einfach:
    kommen aus dem FGD 5V oder 12V-Signale raus,
    und falls es nur 5V sind, dann ist das natürlich
    ganz leicht möglich, dass das Deinem DZM zu
    wenig ist. Ich habe in der "Franzbox" einen
    TC4431 als Treiber drin, der wandelt die 5V
    in ein 12V-Signal. (eigentlich ein Mosfet/IGBT
    Treiberbaustein und hier "viel zu gut" )
    Ein simpler Transistor mit
    Pull-Up nach 12V sollte auch schon reichen,
    oder halt die super-noble Lösung mit dem Zündsignalsimulator, was aber hier doch etwas
    übertrieben ist, weil Dein DZM einen Eingang
    für Signale aus Motorsteuerungen hat.
    Da sollten dann zumindest 12V reichen,
    bei 5V hätte ich allerdings Bedenken......

    Mein Test-Drehzahlmesser ist ein alter
    Universeller 6-12V, 2-6Zylinder,
    der geht auch mit 5V-Signalen.
    In Michaels Beetle reichten die 12V,
    aber in Bernds Golf1 Cabrio mit Golf2 DZM
    (an der Zündspule trotz Elektronikzündung)
    reichte es nicht, da musste noch der
    Zündsimulator dazwischen.

    Der deutsche TÜV fordert eine "Energieanzeige"
    ob der DZM was anzeigt ist völlig egal,
    Das dürfte in Österreich auch so sein.
    versucht das mit dem EMUS zum Laufen zu bekommen, das ist viel besser konfigurierbar
    als das Poti-gewürge vom ZEVA.
    Beim Emus muss noch ein Transistor dazwischen.
    als Notlösung tuts bei Problemen auch fürs erste das ZEVA das dann aber Dauerstrom braucht und jedesmal nach dem Vollladen resettet werden muss......umständlich.....
    Wie schon erwähnt macht das Emus das viel besser!

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